Mit den rund 20,5 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen sollen u. a. ein Besucherzentrum entstehen, die Uferpromenade aus- und umgebaut sowie durch barrierefreie Zugänge zum See aufgewertet werden.
Staatssekretärin Stefanie Pötzsch würdigte das Vorhaben als wichtigen Baustein für einen gelingenden Strukturwandel in der Region. „Mit neuen Freizeit- und Kulturangeboten schaffen wir Perspektiven für Gäste und Einheimische und gestalten die Region um den Süßen See touristisch attraktiv. Durch die Bereitstellung von Flächen für kleinere Gewerbeangebote und die Planung einer Seebrücke als Aussichts- und Veranstaltungspunkt entsteht ein attraktives Ausflugs- und Naherholungsziel.“
Die überreichten drei Bescheide widmen sich unterschiedlichen Schwerpunkten in der touristischen Erschließung: rund 3,15 Millionen Euro stehen für die Entwicklung der Uferpromenade zur Verfügung. Weitere rund 885.000 Euro fließen in den Bau einer etwa 150 Meter langen Seebrücke. Mit rund 15,8 Millionen wird im Wirtschaftshof ein Besucher- und Informationszentrum entstehen, in dem neben Veranstaltungsräumen auch ein Bike-Hub für Radtouristen sowie ein archäologisches Erlebnisdorf entstehen.

