Bundesprogramm KoMoNa
Das Bundesumweltministerium unterstützt Kommunen und andere regionale Akteure und Akteurinnen in den drei großen deutschen Kohleregionen bei der Umsetzung von Modellvorhaben zur ökologischen Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Teilhabe.
Ziel des Förderprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) ist es, die verschiedenen Akteurinnen und Akteure in den Braunkohleregionen bei der Bewältigung des Strukturwandels und der Umsetzung von mehr Nachhaltigkeit in den Kommunen zu unterstützen und zu vernetzen, sodass die Erfahrungen aus den geförderten Modellvorhaben auch anderen Strukturwandelregionen zugutekommen. Ein ökologisch nachhaltiger Strukturwandel kann insbesondere dann gelingen, wenn die Ideen und der Gestaltungswille aus den Regionen selbst kommen. Der Schwerpunkt der KoMoNa-Förderung liegt auf der ökologischen Nachhaltigkeit. Daher sollten die Vorhabenziele der geförderten Projekte mindestens eines der acht umweltbezogenen Nachhaltigkeitsziele adressieren.
Vom 25. März bis zum 8. September 2026 können sich Kommunen, Vereine, Stiftungen, Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und andere Akteurinnen und Akteure aus den drei Kohlerevieren zum vierten Mal mit ihren Ideen für eine Förderung von ökologisch nachhaltigen Modellvorhaben in Strukturwandelregionen bewerben.
Das inhaltliche Spektrum und die Ziele der KoMoNa-Vorhaben sind vielfältig. Mit der Förderung von Personalstellen für die Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten oder anderen umweltbezogenen Managementkonzepten können die Nachhaltigkeitsziele auf kommunaler Ebene verankert werden. Die Entsiegelung und ökologische Aufwertung brachliegender Areale, das Anlegen von Blüh- oder Grünflächen, die Begrünung von Dächern oder Fassaden, die Renaturierung von Gewässern oder Projektideen für eine naturverträgliche Freizeit- und Erholungsnutzung schaffen ein stärkeres Bewusstsein für die Natur vor der eigenen Haustür, steigern die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger und erhöhen die Attraktivität der Regionen. Viele KoMoNa-Projekte beziehen die Bevölkerung aktiv in die Umsetzung ein, etwa durch Citizen Science oder Mitmachaktionen. „Grüne“ Klassenzimmer und außerschulische Bildungsprojekte sensibilisieren für die Bedeutung einer nachhaltigen Entwicklung.
Antragsberechtigt sind Kommunen und andere Akteure und Akteurinnen aus der Förderkulisse im Lausitzer Revier (Brandenburg), im Mitteldeutschen Revier (Sachsen-Anhalt) und im Rheinischen Revier (Nordrhein-Westfalen).
Skizzenfenster: 25. März – 8. September 2026
Am 15. April sowie am 5. Mai findet eine Informationsveranstaltung zu Fördermöglichkeiten und zum Bewerbungsprozedere statt. Sie können sich für einen der beiden Termine über die KoMoNa-Website anmelden.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website des Förderprogramms oder kontaktieren die Projektträgerin ZUG gGmbH unter KoMoNa(at)z-u-g.org oder +49 30 72618 0333.

