Das Cluster zielt auf die Forschung, Vernetzung, Wissenstransfer sowie Unterstützung konkreter Umsetzungsvorhaben im Bereich der CO2-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung.
Ministerpräsident Sven Schulze zeigt sich erfreut: „Bei den Zukunftstechnologien geht unser Land voran. Schon seit vielen Jahren steht Sachsen-Anhalts Wirtschaft für außergewöhnliche Innovations- und Transformationsfähigkeit. Die Entwicklung einer abgestimmten CO2-Infrastruktur besitzt erhebliche Hebelwirkung für die Sicherung industrieller Standorte im Chemiedreieck und den damit verbundenen Arbeitsplätzen vor Ort – ein zentraler Baustein für den strukturellen Wandel.“
Das geförderte Vorhaben sieht die Einrichtung einer Geschäftsstelle für ein CCUS-Cluster unter dem Dach der Metropolregion Mitteldeutschland vor. Ziel ist der systematische Aufbau eines Netzwerks zur Bündelung von Kompetenzen im Bereich CO2-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung sowie die fachliche Begleitung der Entwicklung einer regional und überregional abgestimmten CO2-Infrastruktur. Das Projekt knüpft an bestehende Studien und Netzwerke im mitteldeutschen Chemiedreieck an und soll als nachhaltiger Innovationsimpuls die Wettbewerbsfähigkeit des Reviers langfristig stärken.

