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Details: Entwicklung eines Interkommunalen Industrie- und Gewerbegebietes an der A9/B91 bei Weißenfels

Allgemeines

Kurztitel
IKIG A9/B91
Region/Ort
Burgenlandkreis
Handlungsfeld
Wirtschaft & Innovation
Programm
Landesvorhaben StStG ("1. Arm")
Projektbeginn
01.07.2025
Projektende
31.12.2035

Kontaktdaten des Projekts

Ansprechpartner
Herr Andre Zschuckelt
Adresse
Saalstraße 40
06667 Weißenfels
E-Mail
ikig@sewig-blk.de

Angaben zum Projekt

Beschreibung
Die Städte Weißenfels, Hohenmölsen und Lützen planen die Entwicklung eines etwa 300 Hektar großes Industrie- und Gewerbeparks im Bereich der Anschlussstelle der Bundesautobahn A9 (Kreuzung A9/B91). In der vorliegenden Machbarkeitsstudie zum Interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet an der A9/B91 (IKIG) wird die Notwendigkeit dieser Entwicklung dargelegt: Es besteht insbesondere ein gesteigerter Bedarf an großen, zusammenhängenden Flächen für die Ansiedlung von Industrie- und Gewerbeeinheiten. Die Nachfrage nach Flächen über 10 Hektar für Industrie-/Gewerbeansiedlungen ist den bei der Industrie- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG) konstant und umfasst auch im konjunkturell geschwächten Wirtschaftsjahr 2025 knapp 50 Prozent der Gesamtanfragen (Quelle: Auskunft der IMG zu Ansiedlungsanfragen Januar bis August 2025). Insbesondere aufgrund des geplanten Ausstieges aus der Kohleverstromung und damit auch der Kohleförderung ist eine Standortentwicklung für neue Branchen und Betriebe erforderlich, um der gesamten Region eine langfristige Perspektive zu eröffnen. Größere Industrieansammlungen haben dabei einen weit höheren, zusammen-hängenden Flächenbedarf. Die angestrebte Industrie- und Gewerbeentwicklung folgt der spezifischen Nachfrage nach Betriebsflächen ab einer Größe von ca. 10 Hektar. Grundstücke in bestehenden Gewerbegebieten sind in der Region in der Regel deutlich kleiner als 5 Hektar und darüber hinaus nicht nachfragerecht infrastrukturell angebunden. In der Folge konnten in der Vergangenheit größere Ansiedlungsanfragen in der Region nicht bedient werden. Dabei handelt es sich bei diesen gerade um solche, mit signifikanten Arbeitsplatzeffekten – sowohl hinsichtlich tarifgebundener Vergütung als auch nach absoluten Zahlen. Sichere und angemessen vergütete Arbeitsstellen wiederum sind ein wesentlicher Faktor für eine positive Bevölkerungsentwicklung. Um den Strukturwandel der Region, insbesondere dem demografischen Trend, entgegenzuwirken, ist die Schaffung geeigneter Ansiedlungsmöglichkeiten nahezu unerlässlich. Zur Umsetzung des Projekts wurden Fördermittel bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt beantragt und mit Fördermittelbescheid vom 03.03.2026 bewilligt. Zur Realisierung dieser Ziele wurde der Zweckverband „Interkommunales Industrie- und Gewerbegebiet A9/B91“ am 16.06.2025 mit Sitz in Weißenfels gegründet. Der Zweckverband hat entsprechend der Satzung die Aufgabe, ein auf den Gemarkungen der Städte Weißenfels, Lützen und Hohenmölsen mit Knotenpunkt der BAB A9/ B91 gelegenes Gebiet als Interkommunales Industrie- und Gewerbegebiet (IKIG A9/B91) für die Ansiedlung von Mittel- und Großbetrieben zu entwickeln, zu planen, zu erschließen und zu betreiben. Es handelt sich um das bedeutsamste und wichtigste Strukturwandelprojekt des Burgenlandkreises im Mitteldeutschen Revier.
Projektvolumen (in TEUR)
135.169
Projektpartner