Ministerpräsident Sven Schulze: „Ich bin beeindruckt, mit wie viel Ideenreichtum und Einsatz sich die Menschen in unserem Land einbringen. Wir konnten mit der Zahl der eingereichten Beiträge in diesem Jahr sogar einen neuen Rekord aufstellen! Dieses Engagement verdient großen Respekt. Viele Bürgerinnen und Bürger übernehmen Verantwortung und gestalten ihre Heimat aktiv mit. Dafür sage ich: Danke! Ich bin stolz auf Ihren Einsatz für unser Land – genauso bringen wir unser Sachsen-Anhalt gemeinsam weiter voran.“
Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär für Strukturwandel ergänzt: „Auch in diesem Wettbewerbsjahr beeindruckt mich die große Resonanz. Besonders erfreut hat mich, dass so viele Kinder und Jugendliche ihre Ideen in der Kategorie ZUKUNFTGESTALTEN eingereicht haben. Gerade ihre Perspektiven sind von unschätzbarem Wert, denn sie sind es, die mit den Folgen unserer heutigen Entscheidungen leben werden.“
326 Projektideen wurden in der Kategorie für gesamtgesellschaftliches Engagement, REVIERGESTALTEN, eingereicht. In der Kategorie ZUKUNFTGESTALTEN, die Projekte von und für Kinder und Jugendliche umfasst, wurden 236 Ideen eingereicht. Zudem bewarben sich 36 Bewerberinnen und Bewerber in der Kategorie GRÜNDERGESTALTEN.
Die meisten Projekteinreichungen zur Gestaltung des Strukturwandels gingen mit 133 Bewerbungen aus Mansfeld-Südharz ein. 126 Ideen kamen aus dem Saalekreis, 120 aus der Stadt Halle (Saale), 110 aus dem Burgenlandkreis und 100 aus Anhalt-Bitterfeld. Darüber hinaus gingen 9 Bewerbungen von außerhalb der Gebietskulisse ein, deren Projekte im Falle einer Prämierung im Revier umgesetzt werden.
In den kommenden Wochen entscheidet eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Gebietskörperschaften, von Jugendorganisationen, der Wirtschaft und der Gewerkschaften, der Schulen und Hochschulen, der IHK, der Kultur, der Ehrenamtlichen und der Landesregierung sowie weiterer wichtiger zivilgesellschaftlicher Akteure über die zu prämierenden Beiträge. Auch der ab diesem Jahr erstmalig ausgelobte Sonderpreis ZUKUNFTSPIONIERE für innovative Ideen von Minderjährigen wird von der Jury ausgewählt. Die Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt Ende Juni. Eine Projektumsetzung ist im Falle einer Prämierung ab dem 1. Juli 2026 möglich. Die Auszahlung der Preisgelder erfolgt ab Juli 2026.
Feierliche Preisverleihung in Kooperation mit der IHK Halle-Dessau
Alle Preisträgerinnen und Preisträger werden am 22. August 2026 bei einer feierlichen Preisverleihung in der Stadthalle Zerbst ausgezeichnet. In Kooperation mit der IHK Halle-Dessau findet am Vormittag des Veranstaltungstages ein Fachvortrag mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Neue Arbeitswelten mit KI – Chancen und Risiken für Fachkräfte und Unternehmen“ statt. In das Thema führen Spezialisten des Forschungsprojekts AI Engineering der Hochschule Anhalt ein.
Hintergrundinformationen
Der Wettbewerb wird im Rahmen des Förderprogramms „Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten – STARK“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert.
Die Umsetzung des Ideenwettbewerbs erfolgt über die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD). Im länderübergreifenden EMMD-Netzwerk engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Für den Ideenwettbewerb koordiniert das Aufbauwerk Region Leipzig die Auszahlung der Preisgelder.
Weiterführende Informationen:

