In seinem Grußwort würdigte Dr. Putz die Sichtbarmachung der Industriekultur durch lokale Chronisten: „Heimatgeschichte entsteht nicht allein in Archiven, sondern vor allem durch die Menschen, die ihre Erinnerungen teilen – durch Erzählungen, Erfahrungen und persönliche Erlebnisse. Deshalb ist es besonders wichtig, Bürgerinnen und Bürger aktiv in das Projekt einzubeziehen. So wird das lokale Wissen über die Industriegeschichte des Burgenlandkreises zu einem gemeinsamen Prozess, der Identität stiftet, Verbundenheit stärkt und die regionale Geschichte für zukünftige Generationen bewahrt.“
Ziel des Projekts ist es, lokales Wissen zur Industriegeschichte des Burgenlandkreises zu erschließen, wissenschaftlich aufzuarbeiten, zu digitalisieren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Als Modellprojekt für andere Regionen mit ähnlicher industrieller Prägung leistet es zugleich einen Beitrag zur nachhaltigen Bewahrung und lebendigen Vermittlung des kulturellen Erbes an kommende Generationen.

