Das zentrale Strukturwandelvorhaben des Burgenlandkreises sowie der Städte Weißenfels, Hohenmölsen und Lützen dient der Entwicklung eines leistungsfähigen, nachhaltigen und modernen Wirtschaftsgebietes und wird aus Bundes- und Landesmitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen gefördert.
Ministerpräsident Sven Schulze sagt dazu: „Mit diesem neuen Industrie- und Gewerbegebiet schaffen wir echte Perspektiven für den Süden Sachsen-Anhalts. Hier entsteht Raum für Unternehmen, für Investitionen und für gute Arbeitsplätze. Davon profitieren die Menschen vor Ort und unser Wirtschaftsstandort insgesamt. Wenn Städte und Gemeinden ihre Kräfte bündeln und gemeinsam handeln, entstehen neue wirtschaftliche Perspektiven. Genau diesen Weg beschreiten wir im Strukturwandel in Sachsen-Anhalt.“
Das geplante Industrie- und Gewerbegebiet setzt sich aus insgesamt drei Teilflächen zusammen, die sich auf den Gebieten der Städte Weißenfels, Hohenmölsen und Lützen befinden. Auf rund 300 Hektar werden in unmittelbarer Nähe zu A9 und B91 Perspektiven für etwa 4.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das IKIG soll energieseitig zukunftsorientiert aufgestellt werden. Der Standort bietet gute Voraussetzungen für die Versorgung mit grünem Strom aus bestehenden Energiequellen der Region. Perspektivisch kann zudem die Anbindung an das bundesweite Wasserstoff-Kernnetz einen wichtigen Standortvorteil darstellen und Unternehmen Zugang zu klimafreundlichen Energieträgern eröffnen.

