Die Veranstaltung wird von der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur ausgerichtet. Zudem wird Ministerpräsident Sven Schulze einen Förderbescheid überreichen: Für die Umsetzung der Maßnahme „Heinrich-Schütz-Haus-Weißenfels – denkmalgerechte Sanierung und Errichtung eines Erweiterungsbaus“ stehen rund 3,85 Millionen Euro aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG) bereit.
Veranstaltung „Wandel regional spüren.“
Mittwoch, 11. März 2026, 10.00 Uhr
Bürgerhaus Hohenmölsen,
Dr.-W.-Friedrich-Straße 2, 06679 Hohenmölsen.
Wie gelingt es uns, aus dem Strukturwandel eine echte Zukunftschance zu machen? Das ist die Kernfrage des ersten Veranstaltungsteils. Zu den Schwerpunktthemen Wissenschaft und Innovation und Energiewirtschaft und Umwelt ist Ministerpräsident Sven Schulze im Gespräch mit Karsten Schwarz, Koordinator der Innovationsregion für digitale Transformation der Pflege und Gesundheitsversorgung, Mario Arnold, Geschäftsführer der Stadtwerke Hettstedt, Cornelia Müller-Pagel, Projektleiterin des Energieparks Bad Lauchstädt, und Stefan Kipfelsberger, Referatsleiter Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier in der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur. Die Moderation übernimmt die MDR-Journalistin Sarah von Neuburg.
Was macht die Region lebenswert? Auf diese Frage fokussiert eine zweite Runde. Zu Bildung und Fachkräftesicherung und Fragen der Attraktivität des Reviers diskutiert Staatssekretär Dr. Jürgen Ude mit André Zschuckelt, Geschäftsführer der SEWIG im Burgenlandkreis, Uwe Treskow, Leiter Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Mansfeld-Südharz, wo mit dem Vorhaben REGENT zwei medizinische Gesundheits- und Notfallzentren in Hettstedt und Sangerhausen entstehen, und Susann Schult, der Geschäftsführerin des Bildungszentrums Mitteldeutschland in Bitterfeld-Wolfen.
Ein Science Slam bringt Wissenschaft auf die Bühne. Junge Forscherinnen und Forscher stellen ihre Projekte vor. So werden komplexe Themen anschaulich und unterhaltsam erklärt. Dabei geht es unter anderem um die Idee, eine Bibliothek möglicher Rohstoffe zu erstellen, die unter Einsatz von Pilzen aus Rest- und Abfallmaterialien gewonnen werden können.
Den Auftakt der Veranstaltung bildet eine Ausstellung „Markt der Möglichkeiten“, bei dem die Projektträger bereits ab 9.00 Uhr ihre Arbeiten und Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren. Umrahmt wird die Veranstaltung von den Aktionswochen, die die Akteurinnen und Akteure im Strukturwandel gemeinsam gestalten.
Hintergrund:
Die Bundesregierung stellt für den Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier allein in Sachsen-Anhalt 4,8 Milliarden Euro zur Verfügung. Während im sogenannten Bundesarm rund 3,2 Mrd. Euro für Vorhaben von Bund und Land vorgesehen sind, erfolgt im 1,6 Mrd. Euro umfassenden Landesarm die Projektauswahl durch die fünf Reviergebietskörperschaften. Hiervon wurden bereits über eine Milliarde Bundesmittel für neue Vorhaben bewilligt, davon allein im Jahr 2025 rund 511 Mio. Euro.

