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„Der Blick über den Tellerrand"

Im Rahmen des Strategieforums 2019/2020 fand am 02. Dezember 2019 der Workshop „Der Blick über den Tellerrand - Innovation als Schlüssel für einen erfolgreichen Strukturwandel" in Zeitz statt. Der Workshop galt als Folgeveranstaltung zur Strategiekonferenz vom 21. Juni 2019 in Leuna. Ziel der Konferenz war es, Wirtschaft und Wissenschaft in den Prozess der Strategieformulierung für den Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier enger einzubinden. Die Strategiekonferenz war als Auftakt definiert. Im anknüpfenden Workshop galt es nun, Input aus Wirtschaft und Wissenschaft für die Strategiebildung aufzunehmen und gemeinsam Projektideen zu entwickeln.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff diskutierte an diesem Tag mit dem Oberbürgermeister der Stadt Zeitz, Christian Thieme (l.) und dem Landrat des Burgenlandkreises Götz Ulrich (u.r.) über Innovationspotenziale im Mitteldeutschen Revier.

Um über Innovationen in bestehenden Unternehmen zu sprechen, wurden auch zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft zum Workshop eingeladen. Ziel war es, Anregungen für eine gemeinsame und erfolgreiche Gestaltung des Strukturwandels im Mitteldeutschen Revier zu finden.

Prof. Dr. Falk Übernickel vom Hasso-Plattner-Institut Potsdam sprach in seiner Keynote über „Chancen der Digitalisierung in Zeiten des Strukturwandels".

Im Fokus seines Vortrages standen unternehmerische Beispiele gelungener Transformationen im Digitalen Wandel und Erkenntnisse über zukünftige Handlungsfelder.

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Rena Eichhardt, Geschäftsführerin der Romonta GmbH (r.) führte in ihrem CoStatement auf die Fragestellung hin: „Was können wir in unseren unterschiedlichen Rollen (Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung) tun, um die Wirtschaft bei Transformationsprozessen zu unterstützen und Innovationspotenziale zu heben?"

 

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Zu dieser Leitfrage diskutierten die Teilnehmer der anschließenden Podiumsdiskussion: Dr. Armin Eichholz, Geschäftsführer der MIBRAG, Anika Meinhardt, Stabsstellenleiterin des Burgenlandkreises, Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Rena Eichhardt, Geschäftsführerin der Romonta GmbH, Prof. Dr. Falk Uebernickel, Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Kathrin Schaper-Thoma, Geschäftsführerin des MITZ Merseburg (v.r.n.l.). Sie berieten über Handlungsmöglichkeiten von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung, um die betroffenen Kohleregionen bei Transformationsprozessen zu unterstützen.

 „Die Hechte werden von kleinen Fischen groß".

In der zweiten Hälfte des Workshops berichtete Dominik Gross von der Founders Foundation (l.) über die Innovationskraft von Startups im bevorstehenden Strukturwandel.

Dr. Ulf-Marten Schmieder, Geschäftsführer des Technologiepark Weinberg Campus (r.), leitete mit seinem CoStatement die Fragestellung ein: Welcher Rahmenbedingungen bedarf es im Mitteldeutschen Revier, um für Gründer attraktiv zu sein?

Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen führte Moderatorin Antje Schmidt (l.) zum Abschluss der Veranstaltung durch die Podiumsdiskussion mit Timur Ripke, Mitgründer der COMAN Software GmbH, Dr. Jan Alberti, Vorstand der bmp Ventures AG, Dominik Gross, Dr. Franziska Krüger, Leiterin der Stabsstelle Strukturwandel der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt sowie Christian Thieme (v.l.n.r.).

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